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Internal Investigations - Compliance-Studie 2019

Internal Investigations - Compliance-Studie 2019Mit dem Gesetz zur Bekämpfung der Unternehmenskriminalität, das gegenwärtig in der Fassung des Referentenentwurfs vom 15. August 2019 vorliegt („Verbandssanktionsgesetz“), sieht der Gesetzgeber erstmals Regelungen zu Internal Investigations vor. Vor dem Hintergrund dieses mit Spannung erwarteten Gesetzentwurfs hat das Center for Corporate Compliance in Kooperation mit der Sozietät Noerr LLP eine aktuelle Studie zu Internal Investigations durchgeführt. So wurde u.a. erfragt, in welchen Fällen Unternehmen interne Ermittlungen einleiten, wer darüber entscheidet, wie die Ermittlungen durchgeführt werden und wann externe Berater hinzugezogen werden. Im Sommer 2019 wurden zu diesem Zweck Interviews mit insgesamt 300 Entscheidern aus Unternehmen ab 250 Mitarbeitern geführt.

Aus der Studie geht hervor, dass die Einleitung interner Ermittlungen eine Entscheidung der Chefetage ist. Hingegen wird der Aufsichtsrat nur selten in die Ermittlungen eingebunden. Ursache interner Ermittlungen sind vorwiegend Vermögensdelikte, oftmals auch Verstöße gegen interne Copliance-Vorgaben, Datenschutzvorschriften oder das Kapitalmarktrecht.

Die Studie wurde auf dem Noerr Compliance Day 2019 in Frankfurt von Prof. Dr. Michael Nietsch gemeinsam mit der Noerr-Partnerin Dr. Sophia Habbe und dem Noerr-Partner Dr. Christian Pelz vorgestellt.

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